Wie die Klickrate (CTR) berechnet wird
Erfahren Sie, wie YouTube die Klickrate (CTR) berechnet und entdecken Sie Strategien zur Verbesserung der Performance Ihrer Vorschaubilder.
Quick Answer
Die Klickrate (Click-Through-Rate, CTR) wird berechnet, indem die Anzahl der Klicks eines Videos durch seine Gesamteindrücke geteilt und anschließend mit 100 multipliziert wird, um einen Prozentsatz zu erhalten. Ein Eindruck zählt, wenn ein Vorschaubild mindestens eine Sekunde lang sichtbar ist. Diese Kennzahl gibt an, wie effektiv Vorschaubild und Titel eines Videos das Interesse der Zuschauer wecken.
Wie die Klickrate berechnet wird
Die Klickrate (Click-Through-Rate, CTR) misst, wie oft Zuschauer nach dem Ansehen des Vorschaubildes auf Ihr Video klicken. Sie ist einer der deutlichsten Indikatoren dafür, ob Vorschaubild und Titel ihre Wirkung entfalten.
Die CTR-Formel
Klickrate (CTR) = (Klicks / Impressionen) × 100. Beispiel: Erzielte Ihr Video 1.000 Impressionen und 50 Klicks, beträgt Ihre Klickrate 5 %. YouTube zählt ein Vorschaubild als Impression, wenn es mindestens eine Sekunde lang sichtbar war – ein Video, das kurz angezeigt, aber sofort wieder verschwunden ist, wird daher möglicherweise nicht gezählt.
- Die durchschnittliche Klickrate auf YouTube variiert je nach Branche und Größe des Publikums zwischen 2 % und 10 %.
- Neuere Kanäle mit kleineren, aber loyaleren Zielgruppen weisen tendenziell höhere Klickraten (CTR) (8-12%) auf.
- Große, reichweitenstarke Kanäle weisen tendenziell niedrigere Klickraten (CTR) (2-4%) auf.
- Die Klickrate (CTR) variiert erheblich je nach Trafficquelle: Die Optionen Navigation und Vorschläge haben unterschiedliche Referenzparameter.
Warum die Klickrate je nach Trafficquelle variiert
In TubeAnalytics finden Sie unter „Analytics“ > „CTR-Aufschlüsselung“ die Klickraten (CTR) aufgeschlüsselt nach Traffic-Quelle. Funktionen wie die Startseite weisen in der Regel die höchsten CTR auf, da sich die Nutzer im Entdeckungsmodus befinden. Suchergebnisse haben tendenziell niedrigere CTR, da die Nutzer mehrere Ergebnisse vergleichen. Empfohlene Videos liegen leistungsmäßig dazwischen.
- Navigation/Startseite: Die Nutzer befinden sich im passiven Navigationsmodus, die Klickrate liegt im Allgemeinen zwischen 4 % und 8 %.
- Empfohlene Videos: Diese hängen vom Kontext ab, liegen aber im Allgemeinen zwischen 3 und 6 %.
- Suchergebnisse: nutzerorientiert, aber wettbewerbsintensiv, im Allgemeinen zwischen 2 und 5 %.
- Benachrichtigungen: Maximale Intention, oft zwischen 10 und 20 % oder mehr.
Strategien zur Verbesserung der Klickrate
Best Practices für Vorschaubilder
- Setzen Sie Gesichtsausdrücke mit klaren Gefühlsausdrücken ein: Neugier und Überraschung sind am wirkungsvollsten.
- Der Text sollte maximal 3 bis 5 Wörter umfassen und bei einer Breite von 120 Pixeln gut lesbar sein.
- Nutzen Sie den Kontrast zwischen dem Motiv im Vordergrund und dem Hintergrund.
- A/B-Tests mit Thumbnails unter Verwendung der Thumbnail-Vergleichsfunktion von TubeAnalytics.
Best Practices für Titel
- Der ansprechendste Teil des Titels wird gleich zu Beginn präsentiert.
- Verwenden Sie Zahlen, Fragen oder aussagekräftige Adjektive, um Neugierde zu wecken.
- Um zu verhindern, dass Titel auf Mobilgeräten abgeschnitten werden, sollten sie auf weniger als 60 Zeichen begrenzt werden.
- Das Vorschaubild muss visuell stimmig sein: Titel und Vorschaubild müssen dieselbe Geschichte erzählen.
Eine hohe Klickrate bei gleichzeitig kurzer Wiedergabezeit ist ein Warnsignal. Das bedeutet, dass Thumbnail und Titel zwar Klicks generieren, der Inhalt aber nicht überzeugt. YouTube wird Videos mit diesem Muster seltener empfehlen.
CTR im Kontext
Die Klickrate (CTR) allein ist kein Erfolgsfaktor. YouTube optimiert für die Kombination aus CTR und Wiedergabezeit – sogenannte „zufriedenstellende Klicks“. Eine CTR von 3 % bei einer Wiedergabedauer von 75 % ist deutlich wertvoller als eine CTR von 10 % bei einer Wiedergabedauer von 20 %. Nutzen Sie in TubeAnalytics die Funktion „Video-Scores“, um beide Kennzahlen gleichzeitig zu sehen und Ihre erfolgreichsten Inhalte anhand dieser kombinierten Kennzahl zu identifizieren.
Überprüfen Sie die Klickrate (CTR) in den ersten 24–48 Stunden nach der Veröffentlichung. Sollte Ihre CTR in diesem Zeitraum unter den Kanaldurchschnitt fallen, empfiehlt es sich, das Vorschaubild zu aktualisieren, bevor YouTube seine Empfehlungsmuster festlegt.
Frequently Asked Questions
Wie wird die Klickrate (CTR) genau berechnet?
Die Klickrate (CTR) wird nach folgender Formel berechnet: (Klicks / Impressionen) × 100. Erzielt ein Video beispielsweise 50 Klicks bei 1.000 Impressionen, beträgt seine CTR 5 %. Eine Impression wird gezählt, sobald das Vorschaubild eines Videos mindestens eine Sekunde lang sichtbar ist.
Was gilt als guter durchschnittlicher CTR-Wert und wie variiert er?
Die durchschnittliche Klickrate (CTR) auf Plattformen wie YouTube liegt typischerweise zwischen 2 % und 10 %. Neuere Kanäle mit treuen Zuschauern erzielen oft höhere CTRs (8–12 %), während größere Kanäle mit breiter Reichweite niedrigere CTRs (2–4 %) aufweisen können. Die Klickrate variiert zudem erheblich je nach Traffic-Quelle: Benachrichtigungen und Suchfunktionen erzielen im Allgemeinen höhere CTRs als Suchergebnisse.
Welche Strategien eignen sich, um die Klickrate (CTR) eines Videos zu verbessern?
Um die Klickrate (CTR) zu verbessern, optimieren Sie sowohl Vorschaubilder als auch Titel. Verwenden Sie für Vorschaubilder klare Gesichter mit ausdrucksstarken Gesichtern, beschränken Sie den Text auf 3–5 Wörter und achten Sie auf einen starken Kontrast. Platzieren Sie bei Titeln aussagekräftige Informationen am Anfang, verwenden Sie Zahlen oder Fragen, halten Sie sie unter 60 Zeichen und stellen Sie sicher, dass sie visuell zum Inhalt des Vorschaubildes passen.
Warum gilt eine hohe Klickrate bei geringer Wiedergabezeit als Warnsignal?
Eine hohe Klickrate (CTR) bei gleichzeitig geringer Wiedergabezeit deutet darauf hin, dass zwar Thumbnail und Titel erfolgreich Klicks generiert haben, der Inhalt selbst aber die Erwartungen nicht erfüllt und die Zuschauer nicht ausreichend gefesselt hat. YouTube interpretiert dies als schlechte Nutzererfahrung und reduziert die Empfehlungen für solche Videos, da „zufriedenstellende Klicks“ priorisiert werden, die sowohl eine hohe Klickrate als auch eine lange Wiedergabezeit kombinieren.
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